HVO Cunewalde 22:24 SV Koweg Görlitz (10:12)

Cunewalder Sachsenligaherren verlieren Derby zum Re-Start!


Am 05.März erfolgte der Re-Start der Sachsenliga und hielt direkt das Sachsenliga-Derby gegen den SV Koweg Görlitz bereit. Anders als gewohnt waren keine 500 Zuschauer sondern nur 100 am Start, was an der Hallenwahl lag. Aufgrund der Kostensituation und den aktuellen Gegebenheiten rund um das Thema Corona war Bautzen dieses Mal keine wirkliche Option (die Halle wurde zudem einen Tag vor der Partie als Ausweichquartier für Flüchtlinge aus der Ukraine benannt.) Die Partie offenbarte, was man unter den Voraussetzung erwarten konnte. Während Görlitz mit Brendler, Meißner und Krause ehemalige Akteure aktivierte, fehlten auf Cunewalder Seite mit Welz, Kaiser, Israel und Gildemeister (Kreuzband) weiterhin wichtige Akteure. Die Partie war vom Niveau her weit entfernt, von vergangenen Derbys und auch die gewohnt hitzige Derbystimmung wollte nicht aufkommen. Das leidige Thema Corona und auch die aktuelle Situation in der Ukraine beschäftigen deutlich mehr als erwartet. Nach ausgeglichener Startphase, waren die Gäste immer einen Tick voraus und machten bis zum Ende der ersten Halbzeit einfach weniger Fehler, was mit einem 10:12 Vorsprung belohnt wurde. Unser HVO wirkte dann zu Beginn des zweiten Abschnitts deutlich verbessert und zeigten die ersten Minuten die wohl beste Phase in der Partie. Mit einem 5:0-Lauf erspielte man sich eine 15:12Führung, welche man im Anschluss einfach wegwarf. In Unterzahl setzte man auf das Spiel ohne Torhüter, um den Nachteil auszugleichen, Zwei katastrophale Fehler im Spielaufbau brachte den Gästen einfache Treffer in leere Tor. Dies wirkte wie eine Wende in der Begegnung. Görlitz war wieder im Spiel und riss die Begegnung fortan an sich. Beim 18:18 letztmals ausgleichend, hatten die Cunewalder nicht mehr die besten Entscheidungen in der Schlussphase getroffen. Die Neißestädter feierten einen verdienten 22:24 Auswärtserfolg, da sie weniger Fehler machten. Nun gilt der Blick in Richtung 12.März, wo ein sehr wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt ansteht. In Chemnitz sind die Cunewalder Herren unter Zugzwang, um nicht in die bedrohte Zone zu rutschen.


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