Cunewalder Handballer warten weiter auf den ersten Punktgewinn – deutliche Niederlage in Niederau
Auch nach dem nächsten Spieltag bleibt der erhoffte Befreiungsschlag für die Handballer des HVO Oberlausitz Cunewalde aus.

Beim Auswärtsspiel in Niederau musste sich die erste Mannschaft am Wochenende deutlich mit 22:35 geschlagen geben. Damit warten die Cunewalder weiterhin auf den ersten Punktgewinn und den ersten Saisonsieg.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Zumindest in der Anfangsphase konnten die Cunewalder richtig dagegenhalten und präsentierten sich vor allem im Deckungsverband zunächst stabil. Es war zu erkennen, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, dem Gegner Paroli zu bieten. Doch erneut brachten sich die HVO-Handballer durch eigene Fehler selbst in Schwierigkeiten. Wechselfehler und unnötige Ballverluste sorgten dafür, dass man den zunächst guten Eindruck schnell wieder zunichtemachte.
In der Folge entwickelte sich immer wieder derselbe Film: Leichte Ballverluste im Angriff ermöglichten Niederau einfache Tempogegenstöße und damit Tore ohne großen Aufwand. Die Gastgeber nutzten diese Fehler konsequent aus und setzten sich immer weiter ab. Spätestens beim deutlichen Halbzeitstand von 21:9 waren die Messen praktisch bereits gesungen.
In der Kabine appellierte Trainer Florian Sieber deshalb an seine Mannschaft, zumindest in der zweiten Halbzeit Charakter zu zeigen und diesen Durchgang möglichst für sich zu entscheiden. Das gelang den Cunewaldern zumindest teilweise. Die zweite Hälfte ging lediglich mit einem Tor verloren, sodass sich die Mannschaft nach dem deutlichen Rückstand zur Pause noch einmal etwas stabilisieren konnte. Sicherlich spielte dabei auch eine Rolle, dass Niederau angesichts des komfortablen Vorsprungs nicht mehr mit der letzten Konsequenz agierte. Dennoch war im zweiten Spielabschnitt ein etwas gefestigterer Auftritt der Cunewalder zu erkennen.
Trainer Florian Sieber wollte diese Entwicklung allerdings nicht überbewerten. Es sei, wie er selbst einräumte, letztlich auch ein Stück weit Schönrederei. Genug gesprochen worden sei inzwischen. Nun müssten endlich Taten folgen. Dass in der Mannschaft Potenzial steckt, zeigen einzelne Spielphasen immer wieder. Allerdings ist die Anzahl der eigenen Fehler und unglücklichen Entscheidungen derzeit schlichtweg zu hoch, um in dieser Spielklasse bestehen und Zählbares mitnehmen zu können.
Auch die zweite Mannschaft muss sich geschlagen geben
Eine Niederlage musste am Wochenende auch die zweite Mannschaft des HVO Oberlausitz Cunewalde hinnehmen. Beim Auswärtsspiel in Neukirch/Lausitz unterlag das Team mit 30:37. Dabei hielt die Mannschaft über weite Strecken ordentlich mit und lag sogar zehn Minuten vor dem Ende lediglich mit drei Toren zurück.
Auch wenn am Ende erneut keine Punkte heraussprangen, waren durchaus leichte positive Tendenzen erkennbar. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass eine schwierige Saison vor der zweiten Mannschaft liegt und Geduld gefragt sein wird.
Am kommenden Wochenende soll endlich der Knoten platzen
Nun richtet sich der Blick auf das kommende Wochenende. Für beide Cunewalder Mannschaften stehen wichtige Begegnungen auf dem Programm. Die Hoffnung ist groß, dass es dann endlich mit dem ersten zählbaren Erfolg für den Cunewalder Handball in dieser Saison klappt.
Dafür wird es allerdings notwendig sein, die eigenen Fehler deutlich zu reduzieren, die vorhandenen Qualitäten über die gesamte Spielzeit auf die Platte zu bringen und vor allem als Mannschaft geschlossen aufzutreten. Denn eines haben die bisherigen Spiele gezeigt: Das Potenzial ist durchaus vorhanden. Jetzt müssen die Cunewalder Handballer dieses Potenzial endlich auch in Ergebnisse ummünzen.



