Pokalniederlage mit faden Beigeschmack!

HSG Freiberg 26:25 HV Oberlausitz Cunewalde (13:8)

Pokalkrimi in Freiberg - Cunewalde verliert gegen (ver)stärkte Gastgeber!

„Es ist schön anzusehen, wie das Team gekämpft hat. Vor allem nach dem 11:19 hat unsere Mannschaft nochmal Gas gegeben und die mitgereisten Zuschauer hatten nochmals die Hoffnung auf Verlängerung oder sogar mehr.“ Cunewalde musste dabei schon zu Beginn feststellen, dass man hier nicht gegen die Mannschaft antritt, die in der Verbandsliga spielt. Die mit MHV Spielern gespickten Hausherren hatten dennoch zu Beginn Probleme mit der HVO-Deckung. Erst nach 15 Minuten verlor der HVO den Faden und die Hausherren setzen sich von den Oberlausitzern ab. Unkonzentriertheiten brachten den HSG-Mannen einfache Treffer in Form von Kontertreffern. Im zweiten Spielabschnitt schien frühzeitig die Entscheidung gefallen. Nach dem 12:20 erwischte Cunewalde eine sensationelle Phase und kam Tor um Tor näher. Eine starke Torhüterleistung und eine leidenschaftliche Abwehr brachten einen 6:0 Lauf. Beim 18:20 waren die HVO-Mannen wieder im Spiel. Jetzt war es ein Spiel auf Spitz und Knopf. Freiberg hatte in dieser Phase wieder das Glück des Tüchtigen und erwischte bei zwei Treffern teilweise den zweiten Abpraller. Dennoch war es Tom Julian Mende, der zum 24:25 verkürzte. Letztlich war es aber nicht genug und die Hausherren sicherten sich den Einzug in das Pokalfinale. 
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Freiberger ein glückliches Händchen in der Spielerauswahl für kommende Woche finden. Eine neuerliche Verschiebung (siehe Vorbericht) zu deren Gunsten wird es wohl kaum geben können. Nicht dass das Pokalfinale den sportlichen Wert nicht erfüllen kann. Immerhin spielt deren Erste wieder zeitgleich.
„Letztlich ist genau das eingetreten, was ich im Vorfeld schriftlich dem Pokalwart geäußert habe. Zu was gibt es Meldetermine (22.April), wenn diese im Nachgang (25.April) einseitig geändert werden??? Früher musste man sich mit dem Gegner bei Verlegungen abstimmen.“ äußerte sich Co-Trainer Sieber durchaus kritisch. 

Es spielten:
Bergner, Anys; Setzer(4), Mende(5), Hühn, Baase(2), Kästner, Welz(4), Richter(5), Israel(4), Zahnow, Höhne(1), Gildemeister, Mühlan

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