HVO Cunewalde unterliegt in Plauen – starke Phasen bleiben unbelohnt
- fsieber89
- vor 18 Minuten
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Mit einer 31:35-Auswärtsniederlage (17:17) kehrte der HV Oberlausitz Cunewalde von der zweiten Mannschaft des SV Plauen-Oberlosa zurück. Dabei wäre in der Spitzenstadt deutlich mehr möglich gewesen, denn die Oberlausitzer zeigten über weite Strecken, welches Potenzial in der Mannschaft steckt – machten sich das Leben jedoch mit zu vielen einfachen Fehlern selbst schwer.

Der Start in die Partie verlief vielversprechend. Cunewalde präsentierte sich konzentriert, beweglich im Angriff und konsequent im Abschluss. Nach dem frühen 5:2 lag sogar die Chance auf das 6:2 auf der Hand. Stattdessen schlichen sich erste Unsauberkeiten ein – technische Fehler und überhastete Abschlüsse ermöglichten den Gastgebern einen schnellen 6:5-Lauf und die erstmalige Führung.
Doch der HVO ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit einem klaren, strukturierten Angriffsspiel fanden die Cunewalder zurück in die Spur, drehten das Spiel über das 8:6 und setzten sich in der Folge sogar auf 13:9 sowie 14:10 ab. In dieser Phase hatte Cunewalde die Partie im Griff.
Umso ärgerlicher war der Bruch in den letzten Minuten der ersten Halbzeit. Wieder waren es einfache Fehler, die Plauen-Oberlosa einluden, Tor um Tor aufzuholen. So ging es trotz der zwischenzeitlichen Führung nur mit einem 17:17-Unentschieden in die Kabinen.
Trainer Sieber zeigte sich entsprechend kritisch:
„Danach verlieren wir etwas die Linie und machen wieder zu viele einfache Fehler! Es darf nie und nimmer mit einem 17:17 in die Pause gehen!“
Der zweite Durchgang begann ähnlich unglücklich. Cunewalde fand nur schwer in den Rhythmus, während Plauen die Fehler eiskalt bestrafte und sich zwischenzeitlich auf bis zu sechs Tore absetzte. Dennoch bewies der HVO Moral: Mit viel Einsatz und Kampfgeist starteten die Oberlausitzer noch einmal eine Aufholjagd und verkürzten auf 32:30.
Mehr war an diesem Tag jedoch nicht mehr drin. Die Aufholjagd entpuppte sich letztlich als Sturm im Wasserglas, Plauen blieb stabil und stellte den 35:31-Endstand her.
Am Ende steht eine Niederlage, die schmerzt – vor allem, weil sie vermeidbar gewesen wäre. Die Leistung zeigte: Der HVO Cunewalde kann auch auswärts mithalten. Entscheidend wird sein, die starken Phasen künftig konstanter über 60 Minuten auf die Platte zu bringen. Dann sind solche Spiele auch wieder erfolgreich zu gestalten.


