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Cunewalde gewinnt nach Tumulten!

Cunewalde siegt in Niederau nach Tumulten hinter der HVO-Bank!

 

SV Niederau 28:29 HV Oberlausitz Cunewalde (16:15)

 

Es war ein intensives Spiel für die Verbandsliga-Meister aus Cunewalde gegen den Gastgeber aus Niederau. Vorab wurde mit toller Geste der Cunewalder Titel anerkannt und mit zwei kleinen Bierfässern in die umfangreichen Ehrungen der Hausherren eingebettet.

Die Partie begann zunächst mit einer kalten Dusche und Niederau legte vor. Nach zehn gespielten Minuten waren es dann endlich die HVO-Mannen die die Führung an sich reißen konnten (6:4). Bis zum 8:6 lief auch alles planmäßig, ehe ein Negativlauf die Hausherren zunächst zurück ins Spiel und schließlich in Führung brachte. Bis zur Pause sollte es auch keinen Wechsel in der Führung geben! Dementsprechend angefressen und unzufrieden ging es in die Kabine. Für den zweiten Spielabschnitt nahm sich Cunewalde mehr Dynamik und Tempo für das Angriffsspiel vor, um die Hausherren permanent unter Druck zu setzen. Dies sollte nach rund zehn Minuten auch ganz gut gelingen. Nunmehr auch mit Unterstützung auf der Torhüterposition ging man wieder selbst in Führung und legte sogar auf zwei Tore vor! In dieser Phase nach rund 45 Minuten kam es dann zu einer skandalösen und nicht akzeptablen Aktion. Nach Cunewalder Ballgewinn und der Möglichkeit auf drei Tore zu erhöhen, richten sich die Blicke auf die HVO-Bank wo Spieler und Trainer mit Zuschauern in Rudelbildung und Handgemenge beschäftigt waren. Doch was war passiert? Der 7jährige Sohn eines HVO-Spielers der in unmittelbarer Nähe der Bank platziert war, wurde von einem Mann (circa 55-65 Jahre) tätlich angegriffen und attackiert. Infolge des Gerangels kam noch ein weiterer Zuschauer hinzu, ehe ein Ordner den Angreifer der Halle verwies. Ob es an den 150l Freibier, die an diesem Tag ausgeschenkt wurden lag, ist eigentlich egal. Diese Aktion ist einfach nur peinlich und hat einfach nix in einer zivilisierten Welt zu suchen – Gewalt generell nicht und schon gar nicht gegen Kinder!

Infolge des Trubels wirkte Cunewalde nicht mehr so griffig und etwas konfus. Der Gastgeber nutzte die hitzige Phase und kämpfte sich zurück in die Begegnung. Beim 28:28 hatte zunächst Cunewalde in Überzahl spielend die Chance auf die Führung, welche allerdings nicht genutzt werden konnte! Auch der Gastgeber konnte die eigene Möglichkeit auf eine Überraschung nutzen und die Oberlausitzer stoppten per Time-Out die Uhr – bei verbleibenden 13 Sekunden. Christian Israel erlöste die Gäste und man kam mit einem blauen Auge davon. „Es war kein schönes Spiel unsererseits. Die Gastgeber waren galliger als wir. Man hat das Fehlen von Kevin Mühlan deutlich gemerkt.“

 

Es spielten:

Anys, Huschenbett, Pokorny(1), Brabec(1), Kästner(2), Schulze(4), Welz(1), Richter(1), Stejskal(2), Israel(7), Sieber(3), Mende(7)

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