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Wahnsinn in Weinböhla!

Cunewalde gelingt die Sensation – Auswärtssieg in Weinböhla!



HSV Weinböhla 26:29 HV Oberlausitz Cunewalde (16:11)


Was für Bilder in der Nassauhalle in Weinböhla. Auf der einen Seite tief enttäuschte Hausherren und auf der anderen Seite eine Jubeltraube und unfassbare Freudenszenen. Zuvor sah man ein Spiel mit unterschiedlichen Halbzeiten – aber am Ende einen überraschenden aber verdienten Sieger aus der Obverlausitz. „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Das war heute Leidenschaft pur und eine nahezu perfekte zweiten Halbzeit. Und wenn ich sage mein komplettes Team – dann gehören für mich die verletzten Marcel Bergner und Christian Israel dazu – die uns auf der Bank als Offizieller oder von der Tribüne wichtige Energie und Tipps gegeben haben.“ Zuvor sahen die Zuschauer einen nervösen Beginn auf beiden Seiten mit vielen ungenauen Aktionen. Über das 3:3 nach zehn Spielminuten setzten sich die Hausherren nach eine Viertelstunde mit 6:4 ab. Cunewalde kam in Folge Gäste-Shooter Sperling schwer in den Griff und fabrizierte selbst haarsträubende Fehler und agierte im Angriff noch zu behäbig und mutlos. Zudem haderten Sie mit einigen Entscheidungen der Referees – was letztlich in einer komfortablen Pausenführung der Weinböhlaer mündete. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Am Ende hole ich mir noch völlig unnötig eine Zeitstrafe, sodass wir mit zwei Spielern Unterzahl in die zweite Halbzeit gehen mussten und mit fünf Tore Rückstand im Gepäck. Hier muss ich meinen Co-Trainer Philipp Gildemeister denken, der wieder den Fokus auf das wesentliche richtete. Noch auf dem Feld waren wir uns einig – hier geht trotz fünf Toren Rückstand noch was.“ konstatierte HVO-Coach Sieber. Das Trainerteam sollte Recht behalten – denn es folgten unglaubliche 30 Minuten der Cunewalder Jungs. Endlich mutig im Angriffsspiel und deutlich verbessert in der Deckung – kam man den Gastgeber Tor um Tor näher. „Wichtig war unser Start in den zweiten Abschnitt wo wir unsere 2-Mann Unterzahl mit 2:0 abgeschlossen haben.“ Innerhalb von nur fünf Minuten war der Anschluss hergestellt (15:16) und der HVO war wieder richtig gut im Spiel. Erst nach 45 Minuten gelang schließlich der erstmalige Ausgleich und postwendend die erste Führung durch Mertig. Es folgte eine umkämpfte Schlussphase in der die Oberlausitzer griffiger und entschlossener wirkten. „Die Abwehr war unglaublich leidenschaftlich und löste es in der zweiten Halbzeit wirklich hervorragend. Wir wollten Sperling die Wucht nehmen, was uns ausgezeichnet gelungen ist. Er wirft kein einziges Tor in der zweiten Halbzeit. Im Angriff haben wir sowohl gegen die 5:1 als auch 4:2 unsere Lösungen durchgezogen und konnten spielerisch Akzente setzen. Am Ende war es auch unglaublicher Willen, wie wir die Schlussphase gestaltet haben. Danke auch an unsere mitgereisten Fans für die Unterstützung und tolle Stimmung.“ In der von Sieber beschriebenen Crunch-Time war es eine starke Abwehr gepaart mit klugen Aktionen in der Offensive, welche letztlich für die Überraschung sorgten. Mit den neuerlichen Sieg haben sich die Cunewalder ganz wichtige Punkte beim Topteam in Weinböhla gesichert und grüßen mit drei Siegen aus vier Begegnungen von Tabellenplatz zwei. „Sicherlich eine schöne Momentaufnahme – aber wir schauen, dass wir einfach schnell die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Ich bin überzeugt, dass dies die Mannschaft auch so einschätzen kann.“



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