• fsieber89

Rückblick 1.Sachsenligasaison - 2.Niederlage am 07.Spieltag

ZHC Grubenlampe Zwickau 37:28 SG Motor Cunewalde (19:12)


Schock für Motor – Volak verletzt sich - „Niederlage interessiert keine Sau“



„Die Niederlage interessiert keine Sau“, fasst Daniel Kästner sichtlich angeschlagen die Niederlage der Motormannschaft zusammen. Dabei stört ihn weniger die 9-Tore Niederlage sondern vielmehr die schwere Verletzung von Motor Schlussmann Milan Volak: „Er verletzte sich ohne Einwirkung des Gegners an der Achillesehne und wird mehrere Monate ausfallen. Für die Mannschaft war dies ein großer Schock. Zudem passierte es gerade in einer Phase wo wir wieder im Aufwind waren und den 7 Tore Rückstand auf 4 Treffer verringert hatten. Unser Rückraumshooter Roman, der bis dahin unsere effektivste Waffe gewesen ist, begleitete Milan und fehlte damit die Schlussviertelstunde.“ Aus dem 26:22 Rückstand wurde noch eine deutliche 37:28 Schlappe, welche nur Nebensache waren. Jugendspieler Sutor bekam so seinen ersten längeren Einsatz in der Sachsenliga. Die Cunewälder wirkte aber ab der halbstündigen Verletzungspause, wo auf die Sanitäter gewartet werden musste, wie gelähmt. Benjamin Schulz zeigte noch ein paar schöne Aktionen, aber insgesamt fehlte die notwendige Konzentration. Trotz schlechter Vorzeichen startete Motor recht ordentlich. Unter der Woche meldete sich mit Robert Ultsch verletzungsbedingt ab und droht auch im Derby gegen Görlitz auszufallen. Sven Neumann (großes Dankeschön) ersetzte ihn und auch die Mannschaft schien weiter durch die Euphoriewelle beflügelt. Bis zum 10:9 hielt man die Partie offen. Bis zur Halbzeit ließ die Konzentration nach und bekam vor allem im Defensivverband arge Probleme. Beim 19:12 drohte bereits zur Halbzeit ein Debakel. Cunewalde berappelte sich und kam im zweiten Spielabschnitt besser in Schwung. Schunke und vor allem Havel erzielte zahlreiche Treffer und brachten die SG auf 26:22 heran. Volak der zwischenzeitlich wieder Bergner im Tor ablöste lief gerade zur Hochform auf, als er sich ohne Gegnereinwirkung verletzte. Wie die Begegnung im Anschluss ihren Lauf nahm ist bekannt. „Wir haben heute bis zur 45.Minute bewiesen, dass wir gegen eines der Topteams der Liga mithalten können und auf Tuchfühlung sind. Die Schlussphase kann man dann nicht mehr bewerten. Mir tut es vor allem unheimlich für diesen tollen und ehrgeizigen Sportsmann leid!“ bilanzierte der schockierte Motor-Coach André Kindermann nach der Partie. Zwar mischen die Oberländer weiterhin im Spitzenfeld der Liga mit, allerdings muss die Mannschaft jetzt noch enger zusammenrücken und versuchen schnellstmöglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. „Wir stehen vor Hammerwochen und uns geht langsam das Personal aus.“ blickt Kindermann wenig erfreut in die Zukunft. (fs)


Es spielten:

Volak, Bergner; Sutor, Aßmann(2), Noack, Neumann, Schulz(3), Havel (9), Velich(4), Bushyla (6), Schunke(4), Menzel

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