Niederlage in Zwönitz!

Zehn schwache Minuten bringen HVO um besseres Ergebnis!


Zwönitzer HSV 1923 25:18 HV Oberlausitz Cunewalde (8:8)


Am Ende müssen sich die Cunewalder an die eigene Nase fassen. Zu viele vergebene Chancen und das Scheitern am überragenden Torhüter der Hausherren, brachten die Oberlausitzer um ein besseres Ergebnis. Dabei kann man den Schützlingen von Daniel Kästner, welcher erneut als Spieler aushelfen musste, keinen Vorwurf machen. Es wurde alles in die Waagschale geworfen. Co-Trainer Sieber: "Was die Leidenschaft und die Abwehrarbeit angeht, haben wir gerade im ersten Abschnitt eine überzeugende Leistung gezeigt. Leider haben wir uns den Luxus erlaubt, zwei Siebenmeter und zahlreiche freie Würfe von Außen und Kreis zu vergeben. Eine Halbzeitführung wäre nicht nur verdient, sondern auch Pflicht gewesen." Der Matchplan der Cunewalder schien grundsätzlich aufzugehen, allerdings fehlte das notwendige Quäntchen im Angriff, um die Hausherren unter Druck zu setzen. Im zweiten Spielabschnitt wurde gleich im ersten Angriff ein Tor aberkannt, was die erneute Führung bedeutet hätte. Die Gastgeber legten zunächst stets 1-2 Treffer vor und waren bis zum 13:14 aus HVO-Sicht in Reichweite. Danach folgte die ominösen zehn Minuten, wo nichts gelingen sollte. Freie Würfe und ein weiterer vergebener Siebenmeter fanden nicht den Weg ins Tor. Zudem wurde ein weiterer Treffer des HVO nicht anerkannt. Alles in Summe führte zu einem 13:21 Rückstand, welcher die Vorentscheidung bedeutete. Letztlich gewannen die Hausherren verdient, da sie effektivere ihre Chancen nutzen konnten und vor allem von den Außenpositionen effektiver agierten. Für Cunewalde wird die Situation nun nicht einfacher, da die Anzahl der Absteiger durchaus auf drei anwachsen kann - abhängig vom Ausgang der 3.Liga und der MHV-Oberliga.



Es spielten:

Anys; Schulze(3), Kästner(3), Kling, Mende(3), Hühn, Baase(2), Bula, Israel(4), Welz(1), Richter(1), Mühlan(1)

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