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Jaaaaa! Fluch von Zwönitz bezwungen 💪🖤💚

Zwönitzer HSV 23:26 HV Oberlausitz Cunewalde

Cunewalde weiter auf Kurs – Auswärtssieg in Zwönitz!

Wer die Fernsehzeitung für den Samstag-Abend zückte, konnte zur besten Primetime (20:15 Uhr) den Erzgebirgskrimi auf ZDF als Programmempfehlung erblicken. Einen sportlichen Krimi erlebten bereits einige Stunden zuvor – die Cunewalder Jungs. Im nunmehr siebenten Anlauf gelang erstmals überhaupt ein Punktgewinn in Zwönitz. „Ich freue mich, dass wir die nicht gerade einfache Partie für uns entscheiden konnten. Ohne spielerische Glanzlichter zu setzen, haben wir über den Kampf die Partie bestimmt. Letztlich lassen unsere teilweise leichtfertigen Fehler die Hausherren lange Zeit in der Begegnung.“ zeigte sich HVO-Coach Sieber dennoch zufrieden. Dabei musste er weiterhin auf Bergner, Israel, Hajek und Pokorny verzichten. „Brabec stand zudem bis Freitagabend auf der Kippe. Ich möchte mich daher bei Nicolas Bula bedanken, der nach über zwei Jahren sein Comeback feierte. Vor allem musste er mehr spielen, als wir im Vorfeld ausgemacht haben. Er hat ohne eine einzige Trainingseinheit dem Team sofort helfen können und war spätestens nach der roten Karte gegen Welz unverzichtbar.“ Die Oberlausitzer kamen dabei gut in die Begegnung und führten nach zehn Minuten mit 4:1. Vor allem der Abwehrverbund brachte die Zwönitzer vor große Herausforderungen. Cunewalde hatte aber selber einige Unzulänglichkeiten im Spiel und verpassten durch technische Fehler eine deutlichere Führung zur Pause. „Wir haben zu oft das klein-klein gesucht – statt aus dem Rückraum Gefahr zu entfalten.“ Der zweite Abschnitt begann aus HVO-Sicht mit einer kalten Dusche. Zwei von drei Angriffen wurden durch technische Fehler abgeschlossen und ein Fehlwurf gesellte sich hinzu. Die Hausherren nutzten ihre Chancen und glichen binnen zwei Minuten zum 13:13 aus. Danach fingen sich die Cunewalder und legte stets einen Treffer vor. Nach 41 Minuten folgte dann eine rote Karte gegen Welz, was die Gäste vor Herausforderungen stellte. „Wir mussten dann improvisieren und ohne gelernten Kreisläufer spielen. Nicolas hat das dann aber richtig ordentlich gemacht und vor allem defensive Stabilität gebracht“ Nach dem 20:20 stellte Stejskal mit drei Toren in Serie Cunewalde wieder auf das Siegergleis. „Wir verpassen mehrfach für eine Vorentscheidung zu sorgen und müssen daher lange Zeit zittern.“ Auch die zehn mitgereisten HVO-Fans konnten sich erst in der Schlussminute sichern sein und den 5. Sieg der Saison feiern. Mit 12:4 Punkten (nur 1 Saisonniederlage) konnte der dritte Platz der Sachsenliga gesichert werden.


Es spielten:

Stopp, Anys; Schulzewilli(1), Mende(3), Brabec(5), Richter(5), Bula, Mertig(6), Welz(2), Mühlan, Stejskal(4)

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